Handy von Sony

Handy von Sony

Früher gab es im Handy Bereich unzählige Hersteller, die selbst entwickelten und dann die Geräte bauten. Sony war als führendes Unternehmen im Elektroni-Bereich natürlich auch in dieser Sparte vertreten. Allerdings mit vergleichsweise wenig Erfolg. Im Gegensatz zum innovativen Nokia-Konzern war Sony mit seinen Handys bei den Käufern zwar beliebt, das Unternehmen wollte jedoch noch größere Absatzzahlen erreichen. Deshalb wurde mit der angeschlagenen Firma Ericsson ein Joint-Venture gegründet, das als Ziel hatte, langfristig die Nummer drei bei den abgesetzten Mobiltelefonen zu werden, hinter Nokia und Motorola.

Damit sollte die Position von Samsung deutlich geschwächt werden und man wollte die Entwicklung im Handy-Bereich bündeln, denn Ericsson war hier zwar erfolgreich und im Business-Bereich mit einem guten Ruf ausgestattet, bei den Privatkunden reichten die Marktanteile jedoch nicht aus. Sony erhoffte sich durch die Zusammenarbeit mehr Kompetenz in der technischen Ausführung der Geräte, denn die Japaner hatten früh erkannt, dass das Telefonieren alleine langfristig nicht die einzige Anwendung eines Handy sein würde. Deshalb wurde schon bald damit begonnen, digitale Kameras in die Modelle zu integrieren und Musik-Funktionen zu entwickeln. Unter den Markennamen cyber-shot und Walkman sind diese heute in fast jedem Handy von Sony Ericsson zu finden. Schon im ersten Geschäftsjahr des Joint-Ventures stellte sich heraus, das der Zusammenschluss eine sinnvolle Sache war, denn die Handys verkauften sich vom Start weg gut, wobei natürlich auch der interessante Preis eine große Rolle spielte. Immerhin waren vergleichbare Modelle von Nokia noch teurer, Motorola war technisch in manchen Bereichen noch gar nicht so weit, hier eine ernste Gefahr darzustellen. Interessant ist im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Handy-Marken die Ausführung der Gehäuse, diese ist zwar mittlerweile bunt gemischt, trotzdem gibt es nach wie vor die Tendenz zu gewissen Formen.

Während Nokia eher für das Barrendesign steht, Motorola für Klapptelefone und Samsung für Slider-Modelle, baut Sony Ericsson Handys in allen nur erdenklichen Varianten. Oft gibt es auch vergleichsweise auffällige Bedienkonzepte mit drehbarer Tastatur oder ähnlichem. Hier sind zwar in der Regel keine großen Marktanteile zu bekommen, als Nischenprodukte sind die diesbezüglichen Mobiltelefone jedoch oft relativ beliebt. Insgesamt steht der Begriff Handy bei Sony Ericsson in erster Linie für mobile Entertainment-Geräte. Diese werden millionenfach an Privatkunden verkauft, jedoch auch immer mehr Business-User entdecken die Modelle des Herstellers, denn die Smartphones sind – je nach Markteinführung – oft eine interessante Alternative zu Nokia, RIM oder Palm.

Bild von John Karakatsanis – https://www.flickr.com/photos/johnkarakatsanis/15223542363/in/photolist-pcfCLk-pc2vmC-pRsoqm-pRzmND-pRswHd-pRrs6h-pcfPrZ-pRsv5y-q91SnZ-pRsyUh-q91DwZ-q8QoAH-pcfJCk-q8Qpyp-pcfRq8-q8QnTv-q6Jf5d-q6Jn1C-pRziNR-pRrysL-pRssLW-pc2r87-pcfFrF-q91BYP-q8Xx1A-q8Qwz8-pRznCK-pRAEvt-pRAxue-pRsvCh-pRziuK-pRsmZW-qdLmh7-qdLmzG-qfZhqN-penr48-pe6Cr6-pYtSzG-qg3yXH-pjhHzx-pYtR1u-qdLjVE-qfSwWz-pj4tw9-pYCDPx-pYBaBz-qg3xPk-pYCDXP-qdLnku-pYuEQu, CC BY-SA 2.0, Link

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