Handy mit D1 Vertrag

Handy mit D1 Vertrag

Das D1 Netz ist heute unter dem Markennamen T-Mobile bekannt und ein Handy dafür zu bekommen, ist in der Regel an den Abschluss eines Vertrags gebunden. Dann erhält der Kunde nämlich ein stark subventioniertes Modell zu einem besonders günstigen Preis. Möglich wird dies durch die Politik der Netzprovider, die die von ihnen angebotenen Telefone in der Regel stark subventionieren, um dadurch das Geschäft anzukurbeln. Durch niedrige Gerätepreise erhoffen sie sich nämlich mehr Umsatz und kalkulieren deshalb entsprechend. Für den Käufer bedeutet ein solches Handy mit D1 Vertrag, dass er mit dem Provider T-Mobile ein schriftliche Vereinbarung eingeht, bei der er gezwungen ist, 24 Monate bei diesem Anbieter zu bleiben und dafür werden Gebühren fällig.

In erster Linie handelt es sich dabei um Gesprächskosten, also die Minutenentgelte und die zusätzlichen Fixkosten, die monatlich vorgeschrieben werden. Je nach Vertragsart gibt es beispielsweise auch einen Mindestumsatz oder eine ähnliche Klausel, mit der der Kunde eine entsprechende Vereinbarung eingeht. Darüber hinaus handelt es sich bei einem solcherart erstandenen Handy um ein Modell mit SIM-Lock. Dieser Schutz verhindert, dass man das günstig erhaltene Handy ganz einfach in einem anderen Netz verwenden kann. Denn so wird verhindert, dass Menschen bei einem Provider zu sehr interessanten Konditionen ein Mobiltelefon kaufen und dieses dann mit einer anderen SIM-Karte nutzen.

Allerdings hat das System einen Schwachpunkt: Heute kann der SIM-Lock normalerweise mit dem Aufspielen einer neuen Software – d. h. eines geänderten Betriebssystems – auf das Gerät entfernt werden. Dafür kann man sich ganz einfach an einen der unzähligen Handy-Shops in der ganzen Bundesrepublik wenden. Hier wird dieser Service gegen eine geringe Gebühr angeboten. Bei einigen Handy-Fabrikaten reicht sogar die Eingabe eines Freischaltcodes, schon kann man ohne Beschränkungen telefonieren. Selbstverständlich kann man bei der Nutzung einer SIM mit D1 Vertrag auch zu einem frei gekauften Handy greifen. Solche Geräte sind im Fachhandel in allen Preisklassen erhältlich. Natürlich zahlt man hier den regulären Preis und bekommt keine Stützung durch den Netzbetreiber. Dafür hat man den Vorteil, dass man jede beliebige SIM-Karte einsetzen und telefonieren kann.

Zusätzlich kommt man immer öfter in den Genuss, dass nur diese Modelle über den vollen Funktionsumfang verfügen. Vom Provider etwa für das D1-Netz geplante Geräte dagegen, sind oft mit gewissen Einschränkungen in der Software versehen, beispielsweise um den Download von Daten nur über das eigene Internetportal zu ermöglichen oder ähnliches. Darüber hinaus kann bei vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellten Modellen Zubehör fehlen: Oft muss man das Headset, Datenkabel oder die Speicherkarte extra kaufen. Fazit: Je nach persönlichen Vorlieben bzw. den subjektiven Bedürfnissen ist es nötig, abzuwägen, ob man ein Handy direkt mit dem Vertrag erstehen möchte oder lieber eines wählt, das man ohne SIM-Lock kauft.

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