Smartphone Jugend

Das Internationale Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Die meisten Jugendlichen besitzen im digitalen Zeitalter entweder ein Handy oder ein Smartphone und sind regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs. Mit Smartphone & Co. machen sich immer mehr Eltern Sorgen: Ist mein Kind abhängig von seinem Smartphone? Eine junge Firma aus Amsterdam hat ein spezielles Smartphone entwickelt.

Weshalb die Leute die Jugend schelten

Sie sollte faul und unhöflich sein, die “Jugend von heute”: Es gab schon immer Klagen darüber. Mehr als 400 Jahre vor Christus hatte der Grieche Sokrates über die Jugendlichen seiner Zeit zu klagen. Verzweiflung über die zukünftige Entwicklung der Kultur, wenn er die Jugend sieht, wird der verunsicherte Philosph angeführt.

Jugendkritik ist ein altes und bis heute sehr beliebtes Thema. Schon seit Jahrtausenden kritisieren die Erwachsenen die Jugend und befürchten den Niedergang der Moral. Griechisch, Römisch, mittelalterlich, modern – immer die selben Sprüche. “eine englische Zeitschrift beschwert sich 1772 über die Art und Weise junger Manner.

Aus vielen alten Kulturkreisen gibt es Hinweise auf dieses Klischee von respektlosem jungem Mann”, sagt der englische Historiker Matthew Shipton. “Mit der jetzigen Zeit geht es abwärts, jede neue Zeit, jede neue Zeit, und das natürlich seit Urzeiten. Es enthält die Komponenten Jugend und Verfolgungswahn – das steht für die Furcht vor der Jugend und gleichzeitig auch für die Furcht vor der Jugend.

“Dabei geht es um die überzogene Sorge um die Auswirkungen des sozialen Wandels auf Kinder”, erläutert der Sozialwissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema des Jugendschutzes an der New Hampshire University beschäftigt. “Die Jugend in ihrer Blütezeit weiß nur die Vergeudung, widmet sich mit Leidenschaft dem Tanzen und braucht deshalb wirklich eine Zügel”, warnt der griechische Plutarch im ersten Jahrtausend.

Die Jugend und die Medien:

Das Smartphone macht junge Menschen asozial – Prominente, Kuriositäten, Fernsehen

Junge Menschen benutzen die Presse immer häufiger: 3000 junge Menschen erhalten jeden Monat Neuigkeiten. Und wer sie noch nicht kennt: Der gesenkte Verstand, die Augen auf dem Mobiltelefon, die versteckte Umwelt – viele junge Menschen können auch beim Rennen nicht auf ihr Smartphone verzichten. Denn das ist nicht alles. Dies belegt die vorliegende Untersuchung “Jugend, Informationen, (Multi-)Medien” des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Süddeutschland.

Bei der repräsentativen Umfrage unter 1200 jungen Menschen wurde festgestellt, dass die Nutzung der Medien im Vorjahresvergleich erneut zunimmt. Stressbelastungen, fehlende Konfliktfähigkeiten und soziale Interaktionsdefizite sind die Folge. Laut der Untersuchung ist “Whatsapp” führend unter den Kommunikationsanwendungen: 95 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen zwölf und 19 Jahren nutzen regelmässig den Zeitungsdienst.

Der Autor Gerald Lembke setzt sich mit dem exzessiven Einsatz der neuen Technologien auseinander. Der Dozent für Digital Media an der Hochschule Baden-Württemberg sagt: “Die Digitalisierung der digitalen Welt überschwemmt junge Menschen mit Impulsen und treibt sie zum Multi-Tasking. Laut einer Untersuchung war diese bereits von zwölf im Jahr 2000 auf acht im Jahr 2013 sank.

“Die permanente Flut von Informationen hat einen weiteren großen Vorteil, warnt Lembke: “Digital verlagert immer mehr das Gesellschaftliche. “Die Folge sind selbstverliebte, eigennützige Kommunikationen, mangelndes Mitgefühl und mangelnde Konfliktfähigkeiten. Last but not least würden die Jugendlichen unter dem Stress des digitalen Konsums gelitten haben. So zeigt die vorliegende Sinus-Studie, dass sich die Jugendlichen immer mehr über bis zu 3000 “Whatsapp”-Nachrichten pro Monat aufregt.

Um zu verhindern, dass Jugendliche durch die digitale Welt überfordert werden, sollten sie von Kindesbeinen an im Kontakt mit den Massenmedien mitgestaltet werden. Sie empfiehlt jungen Menschen, auf ihre eigene Sprache zu hören: “Letztendlich geht es darum, das Smartphone zu benutzen.

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