Handy Vertrag Vergleich

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Niemals zuvor ist der deutsche Mobilfunkmarkt so umkämpft gewesen, wie es derzeit der Fall ist. Die vier deutschen Netzbetreiber ringen um Marktanteile, genauso wie die vielen Serviceprovider und seit einiger Zeit nun auch schon die sogenannten Mobilfunkdiscounter. Das natürliche Resultat eines so starken Wettbewerbs ist dabei oftmals das folgende: sinkende Preise zum Vorteil der Endkunden. Und eben dies ist innerhalb der letzten Monate auch auf dem Mobilfunkmarkt passiert. Grund genug also, einen knappen Überblick über die aktuellen Tarifstrukturen zu bieten und die einzelnen Besonderheiten jener zu vergleichen. Zu beachten sei dabei das Folgende: Alle nachträglich genannten Tarife subventionieren ein Mobiltelefon.

Begonnen werden soll mit der Vodafone D2 GmbH. Die Standard-Tarife bilden hier die sogenannten Kombi-Pakete Wochenende, welche dem Kunden für einen bestimmten monatlichen Fixpreis das jeweilige Kontingent an Freiminuten zur Verfügung stellen. Wichtig: Im Gegensatz zu älteren Kombi-Paketen gelten diese Freiminuten nun nicht mehr ausschließlich ins deutsche Vodafone-, sowie Festnetz, sondern vielmehr in alle deutschen Netze. Zusätzlich erhält der Nutzer automatisch eine sogenannte Happy-Wochenende-Option, durch welche am Samstag und Sonntag geführte Gespräche zu Vodafone und ins Festnetz nicht das Inklusivvolumen belasten. Die Kombipakete werden in fünf verschiedenen Größenordnungen angeboten: 60 Minuten für 25 Euro, 120 Minuten für 35 Euro, 240 Minuten für 50 Euro, 480 Minuten für 70 Euro und 1200 Minuten für 90 Euro. Für Viel-Telefonierer hat Vodafone auch noch die sogenannte Super-Flat im Programm: Gegen ein monatliches Entgelt von 40 Euro kann hiermit unbegrenzt ins deutsche Vodafone- und Festnetz telefoniert werden. Für 5 Euro monatlichen Aufpreises erhält der Kunde außerdem eine SMS-Flatrate ins eigene Netz. Gespräche zu anderen Netzteilnehmern werden mit 0,29 Euro abgerechnet.
Einsteiger greifen hingegen zum Kombi-Comfort. Für 10 Euro im Monat wird hier für 29 Cent ins eigene und ins Festnetz, für 59 Cent in alle anderen Netze telefoniert. SMS kosten grundsätzlich 19 Cent.

T-Mobile kontert mit seinen neuen Relax- und Relax XL-Tarifen. Letztere bieten ungefähr den gleichen Inhalt wie Vodafones Kombi-Pakete und werden in den folgenden Größen zur Verfügung gestellt: 50 Minuten (24 Euro), 100 Minuten (39 Euro), 200 Minuten (49 Euro), 400 Minuten (69 Euro) und 1000 Minuten (79 Euro). Wer dabei auf integrierte Internet-Zusätze, sowie auf die Wochenend-Option verzichten kann, sollte stattdessen besser zu den herkömmlichen Relax-Tarifen greifen. Diese bieten dieselben Minutenkontingente an, sind aber jeweils 11 Euro (die Ausnahme bildet der Relax-50-Tarif: 5 Euro) günstiger als ihre XL-Brüder. T-Mobiles Flatrate-Tarif ist mit der schlichten Bezeichnung Max betitelt. Für 44 Euro im Monat (für 18- bis 25jährige 34 Euro) dürfen Nutzer unbegrenzt ins eigene und ins Festnetz telefonieren, sowie in letzteres SMS versenden. Ähnlich der Vodafone Super-Flat kosten Gespräche in andere Netze mit 0,29 Euro pro Minute zusätzlich. Für 24 Euro kann ebenfalls der Max-S-Tarif gebucht werden, welcher lediglich kostenlose Gespräche ins Festnetz bietet. Alle anderen Telefonate werden mit 29 Cent, SMS mit 19 Cent angerechnet.
Der T-Mobile-Einsteigertarif Basix entspricht dem Vodafone Kombi-Comfort.

Einen etwas anderen Weg geht E-Plus mit den Time & More-Paketen. Hier erhält der Kunde All-In-Einheiten, die sowohl als SMS, als auch als Gesprächsminuten genutzt werden können. Für 9 Euro werden 50 Einheiten, für 17,50 Euro 100 Einheiten, für 27,50 Euro 200 Einheiten und für 57,50 Euro 1000 Einheiten zur Verfügung gestellt.
Einen ebenfalls neuartigen Tarif offeriert E-plus seinen Kunden mit der „Zehnsation“. Diese kostet monatlich 10 Euro und beansprucht 10 Cent pro telefonierter Minute oder verschickter SMS – unabhängig vom Zielnetz.

Auch O2 ist auf den Minutenpaket-Zug aufgesprungen. Erhältlich sind hier die Kategorien 50 (15 Euro), 100 (20 Euro), 250 (35 Euro) und 500 Freiminuten (50 Euro) in alle Netze. Eine Wochenend-Option, wie beispielsweise die von Vodafone oder T-Mobile ist hierbei allerdings nicht integriert, kann gegen einen Aufpreis von 5 Euro aber problemlos addiert werden.

Allgemein ersichtlich wird als insbesondere das Folgende: Jeder Anbieter stellt seinen Kunden mittlerweile in erster Linie Minutenpakete zur Verfügung. Dazu werden in der Regel Flatrate-Tarife offeriert, die sich aber grundsätzlich nur auf Gespräche ins eigene Netz beziehen.

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