Handy, keine Grundgebuehr

Handy, keine Grundgebuehr

In den letzten Jahren wurde es bei den unzähligen Netzbetreibern immer moderner, den Kunden ein Handy ohne Grundgebühr anzubieten. Dabei handelt es sich grundsätzlich um ein Mobiltelefon, für das kein monatlicher Bereitstellungspreis anfällt. Dafür gibt es aber etwa die Möglichkeit, einen bestimmten Mindestumsatz zu verlangen. Dieser muss vom Kunden erreicht werden bzw. wird diesem auch dann verrechnet, wenn er weniger telefoniert. Dieses System ist ein Zwischending zwischen einem „normalen“ Handyvertrag und einer Wertkarte. Bei letzterer ist der Kunde vollkommen frei und geht keine Bindung ein.

Dafür ist entweder der Minutenpreis etwas höher als bei einem regulären Vertrag oder die verfügbaren Leistungen sind eingeschränkt. Besonders Mobilfunk-Discounter boomen aufgrund ihrer günstigen Preise, sie sind jedoch teilweise nur in Marktnischen zu finden, d. h. sie haben Wenigtelefonierer, Jugendliche oder Studenten als Hauptzielgruppe. Diese werden dann direkt durch passende Werbung angesprochen und erhalten für sie passende Dienste bzw. einen Service, der beispielsweise nur per Telefon-Hotline oder Internet-Website abläuft. Darüber hinaus handelt es sich bei solchen Providern nicht um Full-Service-Anbieter wie dies bei den großen Telekom-Unternehmen der Fall ist, die jeden mit einer Vielzahl von Diensten erreichen möchten. Wer sich bei seinem Handy die Grundgebühr sparen möchte, hat also einerseits die Wahl, zu einem Prepaid-Angebot zu greifen oder andererseits auf einen Tarif mit Mindestumsatz zurückzugreifen.

Dieser ist grundsätzlich eher für Leute passend, die nur wenig telefonieren jedoch flexibel sein möchten und nicht vorab ein Gesprächsguthaben kaufen wollen, denn die Abrechnung erfolgt wie bei einem normalen Vertrag per Post-Paid-Methode. Selbstverständlich gibt es noch eine weitere Methode, mit dem Handy ohne Grundgebühr zu sprechen: Manche Anbieter haben nämlich Tarif im Angebot, die zwar grundsätzlich eine monatliche Gebühr vorsehen, diese wird aber – beispielsweise für die Dauer der üblichen Bindungsfrist von zwei Jahren – erlassen. Somit kann man auch mit dieser Variante kräftig sparen und ist natürlich – wie im Telekom-Bereich üblich – als Kunde der König.

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