Handy für Teenager

Teenager haben anscheinend fast immer ein Smartphone in der Hand – im Zug, im Café oder zu Hause. Bei Kindern und Jugendlichen treten Entzugserscheinungen ohne Handy auf! Selbst Kinder und Jugendliche geben sich oft nicht mehr damit zufrieden, ein normales Handy zu Hause anzurufen. Eine Zehnjährige schaut sich Pornos am Computer an, Jugendliche kommunizieren nur über WhatsApp miteinander.

So wird das Handy zum Spielproblem

Der Junge kommt aus der Schulzeit, sagt kurz Hallo und versinkt dann für Stunden in seinem Raum und der Welt des Smartphones. “Mein Sohn ist ein Mobilfunksüchtiger? “fragten die Väter. Wie man eine Mobilfunksucht identifiziert und welche Maßnahmen Fachleute empfehlen. Teenager haben anscheinend beinahe immer ein Handy in der Tasche – im Auto, im Cafe oder zu Haus.

Die repräsentative James-Studie der ZHAW, die anfangs November 2016 veröffentlicht wurde, zeigt, dass junge Menschen in der Schweiz im Durchschnitt 25 Prozentpunkte mehr im Internet sind als vor zwei Jahren. “Nach eigenen Informationen sind die jungen Leute im Durchschnitt zwei Wochenstunden und 30 Min. am Tag und drei Wochenenden drei Wochenstunden und 40minütig.

“Die Smartphones, die beinahe 99% der jungen Leute haben, bieten die Chance, beinahe flächendeckend zu sein. Die Schweizerische Suchtstiftung weist darauf hin, dass dieser permanente Zugriff auf das Netz eine Gefahr für die geistige Unversehrtheit darstellt. “Abhängigkeiten können sich bilden, und wie bei jeder Abhängigkeiten ist der Wechsel von einer problemlosen zu einer problematischen Verwendung und Abhängigkeiten fließend”, sagt die Foundation vor mobiler Abneigung.

Der Clou des Smartphones: Die Endgeräte sind heute allgegenwärtig und haben – Erwachsene wie Kinder – viele Erleichterungen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die meisten jungen Menschen heutzutage ihr Handy in erster Linie für die Kommunikation mit Bekannten und Mitschülern nutzen. Das Mobiltelefon wird auch ausgiebig zum Herunterladen und Anhören von Musiktiteln verwendet.

Laut Jakobusstudie verwenden junge Menschen das multifunktionale Gerät meist für die Verständigung über Messenger-Apps, als Uhr und als Musik-Player. Aber gerade wegen der verschiedenen Funktionalitäten, die in den Apparaten vereinigt sind, und der verrückten Gags lauern auch die Gefahren einer mobilen Sucht. “Die ZHAW hat in ihrer Untersuchung “Handygebrauch der schweizerischen Jugend – Zwischen engagiert genutzt und Verhaltenssucht” von 2012 fünf Prozentpunkte der schweizerischen Bevölkerung im Alter von 12 bis 19 Jahren als Mobilfunksüchtig eingestuft.

Unter anderem können sie mit Hilfe von Computerspielen an ihr Handy gebunden werden, was ihnen ein schnelles Erfolgserlebnis gibt. Wenn sich die Kleinen selbst am besten auf das Handy setzen, ohne echte Freunde zu treffen, sollten die Mütter aufmerksam werden und an eine eventuelle mobile Sucht nachdenken. Die Zeit, die ein Kind/eines Kindes auf einem Mobiltelefon verbracht hat, ist jedoch nicht entscheidend dafür, ob es von der Sucht betroffen ist oder nicht.

Franz Eidenbenz, Chef des Züricher Spielzentrums, sagte der schweizerischen Fernsehsendung “Einstein” auf SRF, dass es viel mehr darauf ankomme, ob ein Mensch dennoch echte Freundschaft pflegt, echte Auseinandersetzungen bewältigt und sich in einem lebhaften Dialog mit seinem Umfeld befinde. Es ist nicht immer einfach, mit dem Kinde ins GesprÃ?ch zu kommen.

Gerade Jugendliche verteidigen sich oft gegen väterliche Väterlichkeit. Marschall B. Rosenberg, der amerikanische Diplompsychologe und Verfasser zahlreicher Bücher über gewaltfreie Verständigung, rät für solche Situationen: “Seit Sie heute von der Schulbank nachhause kommen, haben Sie Ihre Zeit auf Ihrem Handy verbring.

Du sollst mehr Zeit für andere Sachen wie Hobby, Freizeit, Sport and Beruf. Lassen Sie uns herausfinden, wann Sie Ihr Handy ausschalten können. Bei der Entwicklung von Spielregeln für die Nutzung von Mobiltelefonen funktioniert das Hören wunderbar. Zufriedene Kinder und deren Familien? Nähere Anregungen für Regelungen zur Mobiltelefonnutzung enthält die Informationsbroschüre “Die wesentlichen Hinweise zur Nutzung digitaler Medien” des bundesweiten Förderprogrammes Jugendliche und Medien. 2.

Wer sein Handy und seinen PC gerne benutzt, wird seine Kleinen kaum von anderen Freizeitaktivitäten abbringen. Möglicherweise möchte die ganze Famile das Fasten mit dem Handy ausprobieren? Zum Beispiel das Sucht-Präventionszentrum Zürich Oberland: “Stellen Sie sich vor, Ihre Kleinen und Jungen verbringt ihre Zeit ohne WhatsApp, Google, Serie, Spiele usw. Die Kleinen werden erstaunt sein, wie viel Zeit ihnen auf einmal zur Verfügung steht”, meint das Suchtpräventionszentrum anlässlich seiner vom 5. bis 11. Juli stattfindenden Projektionswoche “Flimmerpause 2017”.

Seit zehn Jahren läuft im Luzerner Raum ein solches Vorhaben, doch 2016 wagt die Suchtberatung Zürich-Oberland zum ersten Mal den Schritt zu einer “Flickerpause”. Die meisten Gäste des beteiligten Jugendzentrums hielten sich zwar vom Vorhaben ab, doch einige junge Menschen äußerten sich auf der Seite des Projekts positiv: “Schlafen Sie gut. Das haben meine Mütter gelesen”, sagte ein junger Mann.

Eine andere kommt zu dem Schluss, dass er wieder mehr vorlesen wird. Es können sich Schulklassen, Gruppen von Freunden oder Jugendgruppen für das Vorhaben eintragen. Sie sollten sich Gedanken darüber machen, welche Tätigkeiten sie ihrem Baby empfehlen können, um seine Zeit mitzubringen. “Es ist unsere Pflicht als Erziehungsberechtigte, mit unseren jungen Menschen über ihre Belange in allen Bereichen des Lebens – sowohl in den Massenmedien als auch in den Schulen und in der freien Zeit – in Kontakt zu bleiben”, so die Empfehlung des Bildungsleitfadens “Step – Wohnen mit Jugendlichen”, der auf dem naturwissenschaftlich ausgereiften didaktischen Leitbild “Systematische Ausbildung für Erziehungsberechtigte und Eltern” aufbaut.

Hier finden Sie Hinweise für Unternehmungen mit kleinen Kinder.

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