Handy Deutschland

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Das ist das erste deutsche Handy.

Vor zehn Jahren rollte in Bochum das neueste Handy vom Band. Jetzt gibt es das erste Handy “Made in Germany”. Die Produktion von Mobiltelefonen wird nun von China nach Deutschland verlegt. Es war schon vor kurzem ein Naturgesetz: In China müssen Smart-Phones hergestellt werden. Dieser Rechtsvorschrift will sich nun wenigstens teilweise gegenüberstehen.

“Als erster Anbieter verlagern wir die Produktion von Smartphones nach Deutschland”, sagt Gigaset-Manager Raphael Dörr. Das neue Gigaset GS185 soll zukünftig aus einem Werk in Bocholt kommen. Von den asiatischen Wettbewerbern hebt sich das Gerät nicht wesentlich ab: 5,5-Zoll-Display, 13 Megapixel-Kamera, Fingerabdruckscanner und das neueste Android 8.1-Betriebssystem In Deutschland soll es für fast 180 EUR angeboten werden.

Das Handy muss aus 30 einzelnen Teilen eingesteckt, geschraubt und verklebt werden. Mit der Argumentation “Made in Germany” will man neue Kunden in Deutschland und Europa anlocken. Weil sich die Smart-Phones auf dem Weltmarkt kaum voneinander abheben würden, könnte dies zu einem Anreiz werden.

Auf dem Smartphone-Markt nimmt die Firma nur eine untergeordnete Stellung ein und wird in den Rankings der großen Marktforschungsinstitute IDC und Gartner unter “Sonstige” gelistet. Im Bereich der drahtlosen DECT-Telefone ist das Traditionsunternehmen europäischer Marktleader. Die Firma beschäftigte rund 900 Personen und vertreibt seit einigen Jahren auch Handys. Bei der GS 185 fühlt sich der Produzent gut aufgehoben.

In Bocholt konnte das Untenehmen 6000 Stück pro Woche herstellen. “Wir wollen derzeit nicht das komplette Produktportfolio in Deutschland produzieren”, sagt Andreas Merker, Head of Mobile Devices bei Gigaset. “Ob das Unique Selling Point der GS 185 auch in Deutschland Kundeninteresse wecken wird, werden wir sehen. “Das internationale Verkaufsargument hat bereits großes internationales Aufsehen erregt.

Von der Kundennähe will man auch bei uns weiterverfolgen. Bei größeren Mengen können Firmen zum Beispiel auch ihre Kundenwünsche eintragen. Die Smartphone-Produktion soll zudem in Bocholt Beschäftigung finden, wo zurzeit rund 550 Mitarbeiter tätig sind, darunter auch die DECT-Hersteller.

Seit etwa zehn Jahren werden in Deutschland keine Handys mehr hergestellt. Sie beschäftigte 2300 Personen. Zuvor hatte er auch in Deutschland aufgegeben, nachdem er die Mobilfunksparte von Siemens übernahm. Die US-Firma Motorola hatte auch einmal eine Handy-Produktionsstätte in Flensburg. Damit beginnt nun ein Produzent aller Firmen mit der Smartphone-Produktion in Deutschland, die größtenteils in chinesischen Händen liegt.

Laut aktuellem Jahresbericht besitzt der in China ansässige Anleger Pan Sutong über seinen Fonds für Geldanlagen fast drei Viertel der Aktien von GigaSet.

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